OpenNMS als Virtual Appliance

Bandwith usage. Refresh every 20 minutes.Wer eine schnelle und einfache Evaluation durchführen findet hier eine Ready-To-Run Konfiguration die einen lokalen Mailserver mit Webmailzugang mitbringt. Damit lässt sich auch eine Testumgebung aufsetzen um Konfigurationen für eine Migration von OpenNMS 1.6.x auf OpenNMS 1.8 zu testen. Die virtuelle Appliance wurde im Virtual Appliance Marketplace bereitgestellt. Moment steht diese allerdings noch im Status "Pending Approval". Die Datei wird auf einem privat bereitgestelltem Server gehostet. Die Bandbreitennutzung kann man sich hier entsprechend ansehen. Wenn der Download also nicht wie gewünscht schnell genug geht, dann kann man sich vielleicht für einen Download-Zeitpunkt orientieren. Der Server hat ein 100Mbit Interface, je mehr das Interface ausgelastet ist desto "röter" wird der graph. Je weniger Rot noch zu sehen ist umso besser :) Zur Zeit stellt mein Anbieter united hoster in meinem Vertrag noch unbegrenzten Traffic zur Verfügung. Das könnte sich mit der Aktion dann vielleicht erledigen ;) Ich lasse mich einfach mal überraschen. Sorry an united hoster, ich weiss ich bin ein extrem schrecklicher Kunde :)

Die Installation behinhalted folgendes:

  • Ubuntu 10.04 32bit als Server Betriebssystem
  • OpenNMS 1.8.3 stable
  • Java Version 1.6.0
  • PostgreSQL 8.4.4
  • Postfix für lokale Mailzustellung
  • Roundcube webmail mit vorkonfiguriertem Benutzer und Postfachzugriff

Die folgenden Dateien und Dokumente werden bereitgestellt:

Die Virtual Appliance basiert auf einem Ubuntu 10.04 32bit Server. OpenNMS ist in der aktuell stabilen Version 1.8.3 installiert. Für die Benachrichtigung ist ein lokaler Postfix Mailserver installiert. Eine Mail-Benachrichtigung kann über Roundcube als Webmail-Frontend getestet werden. Für weitere Details ist auf den Deployment guide verwiesen.

Hinweis: Die virtuelle Maschine wurde unter Mac OS X und VMware Fusion 3.1 erstellt. Ich habe die VM unter VMware Player 3.1 und Windows Vista getestet, was ohne Probleme funktionierte. Ich wurde lediglich gefragt ob ich die VM kopiert oder verschoben habe. Ich habe "Moved it" gewählt und bei der Frage ob ich den Besitz übernehmen (Take ownership) will "Ja" geantwortet. Wenn "Copied it" gewählt wurde, erzeugt VMware eine neue MAC-Adresse für die Netzwerkkarte. Beim starten wird das Netzwerkmodul nicht geladen. Zuvor muss die Datei in /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules mit der korrekten MAC-Adresse versehen werden.

Die Verteilung der VM auf einem VMware ESX Host habe ich mit dem VMware vCenter Converter getestet. Ich habe als Quelle "Virtuelle VMware Workstation- oder andere virtuelle VMware-Maschine" und als Ziel "Virtuelle VMware Infrastructure-Maschine" ausgewählt. Nach einem Kaffee und zwei Runden QUAKE LIVE war die Konvertierung dann erfolgreich abgeschlossen.

Achtung: Durch das besondere Leistungsprofil (RAM und I/O) ist es nicht empfohlen die Appliance als Produktivsystem einzusetzen. OpenNMS sollte in einer Produktivumgebung auf dedizierter Hardware ausgeführt werden.

Viel Spass und vor allem Erfolg bei einem Test oder einer Evaluation ...

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Amazon OpenNMS Buch – Verkaufsrang

Amazon Rank
Tracking des Amazon Verkaufsrangs. Aktualisierung auf der Website jede Stunde. Die Daten werden alle 15 Minuten von der Website mittels HTTP Datacollection gezogen.

Dev-Jam und Minneapolis

Die Dev-Jam liegt erfolgreich hinter uns. wir hatten eine Menge Spass zusammen. Es war schön alle Leute anstatt im IRC oder den Mailinglisten, eben auch mal in Real life zu sehen. Allen Vorurteilen zurecht dachte ich einen Haufen patriotischer Bad Boys vorzufinden, doch weit gefehlt. Extrem hilfsbereit zuvorkommend haben mir die Jungs alle Fragen beantwortet. Ich muss zugeben Tarus hat da wirklich eine Menge kleiner Open-Source Edeltsteine mit einem Haufen Know-How und Erfahrung um sich versammelt. Zu guter letzt hat uns Ethan Galstad besucht und mit uns ein klassisches amerikanisches Barbecue verbracht. Ich kannte Ethan bisher nur flüchtig von der Open Source Monitoring Konferenz (vorher bekannt als Nagios Konferenz) und wirklich ein Wort wechseln konnte man allerdings nicht. Hier in dieser Umgebung war alles ganz anders und er hat allen ein Nagios T-Shirt mitgebracht. David hatte seins sogar extra für Ethan angezogen ;) Es war wirklich schön zu sehen wie respektvoll und freundschaftlich der Umgang miteinander ist. Ethan hing mit uns sogar noch einen Tag länger zusammen herum und genoss die Atmosphere von 22 Geeks aus 6 verschiedenen Ländern, die etwas bewegen wollen.

Auf der Dev-Jam ist dann spontan der Podcast If open core is dead, is SaaS a zombie? – IT Management podcast #77 entstanden. Für alle Anhänger von Nagios, OpenNMS und Open-Source vs. Kommerzieller Software eine gute Stunde Zeit wert. Es war unter anderem auch schön zu hören, dass trotz des Icinga Forks, die Zeichen für Nagios recht gut stehen. Schliesslich ist es DIE bekannteste und weitverbreiteste Open-Source Monitoring Anwendung. (Google Suche Nagios: 4.480.000 vs. OpenNMS 94.100 - 3. August 2010 und erster Treffer bei Google nach Suche "open source network monitoring")

Ich kann Ethan mit der Entscheidung zu einer kommerziellen "verbesserten" Version von Nagios XI jetzt auf jeden Fall besser verstehen. Es gibt wohl kaum ein vergleichbares Open-Source Projekt an dem sich so viele Dienstleister und Systemintegratoren mit eigenen (für die Marketing Jungs "veredelten") Versionen Geld verdient oder sich den Namen für Projekte zu nutze gemacht haben.

Die jetzige Woche verbringe ich noch in den Twin Citys für Sightseeing. Da mir und meinem studentischem Einkommen keine andere Wahl bleibt, erkunde ich die Stadt und Umgebung zur Zeit mit den klassischen Massenverkehrsmitteln wie Bus und LRT. Das hat zum einen den Vorteil, dass man zum Einen die Umgebung wesentlich besser mitbekommt (ich muss mich zwangsläufig mit der Geographie der Stadt auseinander setzen) und zum Anderen mehr von dem Land und den Leuten sieht. Die letzten Tage habe ich am Cedar Lake, der Nicolett Mall, dem Sculpture garden, und auf der Mall of America verbracht. Wobei man ehrlicher weise sagen muss, dass die echt nen Knall haben so ein riesiges Einkaufszentrum inklusive Vergnügungspark zu bauen.

Ich bin mir im Übrigen auch sicher, dass dort eines der Übel der Wirtschaftsrezession liegen. Allein die Existenz von Frauen, Kreditkarten und solchen Einkaufszentren (über 520 Geschäfte, 230.000 m² und 42 Millionen Besucher) müssen zwangsläufig zu einer wirtschaftlichen Katastrophe führen. Ich bin mir unter anderem auch sicher, dass 98% aller Frauen niemals wieder das Tagesslicht erblicken und auf ewig in das Schwarze Loch der Boutiquen, Kosmetikartikel und Schuhe hinabgesogen werden. Die restlichen 2% verirren sich auf den endlosen Parkdecks und werden ebenfalls nie wieder gesehen. Wer also seine bessere Hälfte los werden will, dann ist das ein recht zuverlässiger Ort ;)

Für Impressionen meines Trips ist auf meine Minneapolis Gallerie verwiesen die entsprechend erweitert wird.

Cedar Lake Sculpture garden
Minnehaha Falls Mall Of America

Viel Spass beim Bilder ansehen

So long ...

P.S. Den Blog Eintrag habe ich nicht um 05:20 Uhr morgens geschrieben, sondern um 22:20 Uhr abends. Schön einmal am eigenen Leib zu sehen wie sich 7 Stunden Zeitverschiebung auf meinen Server in Deutschland auswirken ;)

Impressionen von der OpenNMS Dev-Jam 2010

So endlich ist es soweit nach einem 8h langem Flug von Amsterdam noch Minneapolis haben wir uns alle gesund und munter eingefunden. Mike hat mich am Flughafen herzlich empfangen und mir seelischen Beistand bei der Suche nach meinem Gepäck geleistet. Ab dem Security Check war es erstmal verschwunden, der Bagagge Service hat es aber dann ausfindig machen können. Das war glaub ich der Moment wo sich die 5€ für einen bunten Koffergürtel bezahlt gemacht haben ;) Die Klimatisierung der Räume finde ich noch ein wenig abgefahren und gewöhnungsbedürftig. Gefühlte 10 Grad in allen Räumen und draußen angenehme 30 Grad. Ab und an muss ich raus um mich aufzuwärmen. Die Stimmung ist super und nach einem standesgemäßem Frühstück bei Starbucks werden bei einer morgentlichen Scrum Session kurz der Status und die Ziele abgesprochen.

Das Arbeiten ist extrem angenehm und erinnert ein wenig an LAN-Parties. So müsste für mich ein Hackerspace aussehen. Die Jungs von OpenNMS haben wirklich extrem genialen Organisationsjob hingelegt. Für Essen, Trinken und schnellem Internet ist bestens gesorgt. Von Obst bis Chips über verschiedenste Getränkesorten ist ausreichend gesorgt. Die Stimmung ist absolut klasse und so gut wie keine Frage bleibt unbeantwortet. Da wir hier genau 22 Leute sind, hat Antonio gleich 2 Fussballmannschaften zusammengestellt. Komischerweise sind wir Europäer alle in einem Team, ich bin gespannt ;) Mittlerweile konnten wir 5 von 22 zu einem kleinen morgentlichen Lauf von 4 Milen entlang des Mississippi überreden, erstaunlich viel Sport für so eine Nerd-Veranstaltung ;)

Für die Woche habe ich mir vorgenommen die Verfügbarkeits Reports mit JasperReports aufzubessern. Ansonsten sind die großen Themen IPv6, OSGI und eine neue .org Seite. Feedback ist wie immer ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Informationen sei auf http://www.adventuresinoss.com/ mit entsprechenden Bildern und Eindrücken verwiesen.

Interessante Links rund um die OpenNMS Dev-Jam:

Gestern habe ich mir hier den Campus der University of Minnesota genauer angesehen. Der Bookstore ist der absolute Wahnsinn, extrem gut sortiert und von Spass über Kochen und Chirurgie bis hin zu Computer Science vermisst man absolut nichts. Man könnte sich spielend mehrere Stunden nur in dem Bookstore aufhalten. Die Mensa der UMN mit der in der Hochschule Fulda zu vergleichen wäre ziemlich sinnlos, braucht man wohl nichts dazu zu sagen ;)

So long ...

Port Status Monitoring mit OpenNMS

Da auf der Konferenz das Thema Dokumentation recht häufig, meiner Meinung nach zu recht, angesprochen wurde. Habe ich versucht ein weiteres Stück auf der weißen Karte mit Farbe zu füllen. Wer übrigens noch etwas dokumentieren will dem kann ich den Link News and noteworthy ans Herz legen. Alle roten Links sind noch nicht dokumentiert ;)

Da ich eher praktisch veranlagt bin und ab und an meine eingerosteten CCNA Skills kitzle, habe ich eine Case Study für das Layer 2 Port Status Monitoring mit OpenNMS erstellt.

P.S. Das Dokument ist noch im alpha Status und wurde noch nicht quer gelesen. Kann also gut möglich sein, dass noch ein paar Rechtschreibfehler und Wechstabenverbuchselungen drin sind. Für jeden Hinweis bin ich dankbar. Ebenso für eine englische Übersetzung für alle anderen Kollegen ;)

gl & hf

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